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Ebenöder  Waldgeist

Mittwoch, 18. September 2019

Waldkindergarten Vlotho kommt nicht zur Ruhe

Vlotho: Der Waldkindergarten hat wieder eröffnet war in der Zeitung zu lesen. Alles ist also gut und friedlich. Die Eltern haben für ihre Kinder gekämpft, steht in der Zeitung, oder war das für ihr Ego?

Offenbar wurde bei der Auseinandersetzung mit harten und nicht ganz rechtlich sauberen Mitteln gekämpft, denn nun wird auch eine ganz andere Seite des Waldkindergartens bekannt.

Die juristische Aufarbeitung der Geschehnisse begann bereits im Mai, nachdem eine Elternvertreterin einige Vorstandsmitglieder öffentlich herab gewürdigt und verleumdet hatte. Einer der ehemaligen Vorstandsmitglieder wollte sich das nicht gefallen lassen und verlangte eine Unterlassungserklärung.

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Eine Aussprache bei der Mitgliederversammlung am 26.6. scheiterte, weil die Mehrheit der Mitglieder dort keine Klärung haben wollten und auch von Seiten der Elternvertreterin  kein Interesse bestand diese Angelegenheit zu aufzuarbeiten.

Erst bei einem Verhandlungstermin vor dem Amtsgericht Bad Oeynhausen am 15. Juli lenkte die Vertreterin der Elternpflegeschaft, die nun den Verein im Vorstand vertritt, ein und erklärte dies nicht wieder zu tun.

Offenbar hielt dieses Versprechen nur wenige Tage. Bereits Ende Juli soll es zu einem weiteren Eklat durch diese Person gekommen sein. Die dieses mal aufgestellten und per Mail verbreiten Behauptungen sollen so gravierend gewesen sein, dass die ehemaligen Vorstandsmitglieder neben der zivilrechtlichen Unterlassungsforderung auch einen Strafantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt haben sollen. Dieser Start wirft schon ein fragwürdiges Licht auf den gerade erst neu gewählten Vorstand des Waldkindergarten Vlotho e.V.

Wie in der ganzen Angelegenheit offenbar mutwillig Verwirrung gestiftet wird, zeigt der Beitrag von Radio Herford vom 2.8. Dort wurde berichtet, dass der Waldkindergarten die Betriebserlaubnis für die Wiedereröffnung noch nicht hätte. 

In einem anderen Schreiben des neuen Vorstandes, das uns vorliegt , werden ehemalige Vorstandsmitglieder angegangen, sie seien Schuld, dass dem Waldkindergarten die Betriebserlaubnis entzogen worden sei. Das Landesjugendamt wusste jedoch nichts davon.

Jetzt wird auf einmal öffentlich zurück gerudert. Nein die Betriebserlaubnis hätte nur "geruht" . Was auch immer darunter zu verstehen sein soll.

 

Kommentar:

Das ist schon ein starkes Stück, was im Waldkindergarten in Vlotho passiert. Der Vorstand hatte im März die Kindergartenleitung gekündigt. Warum, darüber schweigen sich die Beteiligten aus.

Fest steht, dass danach ein total entfesselter Streit unter den Eltern und zwischen Eltern und Vorstand ausbrach. Durch den internen Streit kam die Kita in so arge Bedrängnis, dass ein Betrieb nicht mehr möglich schien. Die Reißleine zu ziehen und die Kita zu schließen scheint im Nachhinein die richtige Entscheidung gewesen zu sein, denn dadurch hat der alte Vorstand verhindert, dass die Betriebserlaubnis entzogen wurde. Selbst das Landesjugendamt bestätigte in einer Mail an den Vorstand, dass dies die richtige Entscheidung gewesen sei.

 

Mit welch harten Bandagen gekämpft wurde, zeigt sich nicht nur in der Veranstaltung einiger Eltern am 4.6. die offenbar heimlich eine Teilmitgliederversammlung abhielten um dann ebenfalls heimlich und ohne Wissen des Vorstandes das Vereinsregister ändern zu lassen. 

 

Bei der Mitgliederversammlung am 26.6. trat ein Vorstandsmitglied nicht mehr zur Wiederwahl an, der Kassierer trat zurück und wollte den Verein so nicht mehr vertreten. (Es gab wohl verbale Übergriffigkeiten auf die Mutter eines behinderten Kindes) und der erste Vorsitzende brach die Sitzung ab, weil es unmöglich war, diese weiter zu leiten. Dass die Versammlung dann anschließend ohne einen Teil der Mitglieder zu Ende geführt wurde und ein neuer Vorstand gewählt wurde, kann man vielleicht juristisch so akzeptieren. 

Allerdings fragt sich dann schon der normale Bürger, ob das so in Ordnung ist, dass bei einer Vorstandswahl Personen gewinnen, denen es gelingt den Versammlungsleiter einfach nieder zu brüllen. 

 

Die jetzige juristische Auseinandersetzung und die zeigten ein weiteres mal, auf welch einem Niveau der neue Vorstand arbeitet. 

 

Und das soll noch nicht das Ende sein. Hinter vorgehaltener Hand munkelt man, dass der neue Vorstand nun einige alte Vorstandsmitglieder aus dem Verein ausschließen will. Auch Kinder deren Eltern bei der Auseinandersetzung nicht "gespurt" haben, sollen die Betreuungsverträge gekündigt werden.

Es bleibt also spannend, im nicht zur Ruhe kommenden Waldkindergarten in Vlotho.

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